Europa in der Krise. Und wie weiter?

19. Oktober 2013

Europa in der Krise

Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Vorlesungsreihe der Martin-Luther-Universität Halle, Fachbereich Internationale Beziehungen und europäische Politik, unterstützt durch die Friedrich-Naumann-Stiftung für Freiheit.

In insgesamt 12 Einzelveranstaltungen werden bis Ende Januar 2014 die folgenden Schwerpunkte gesetzt:  „Strategische Optionen für die Zukunft Europas“, „Weltmacht wider Willen? Europa als internationaler Akteur“, „Die Kosten des Nicht-Europas: Sinnstiftungder Europäischen Integration“, „Die zerfasernde Union: Differenzierung als Realität des lntegrationsprozesses“. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.

Die europäische Integration bleibt trotz vieler Schwierigkeiten ein faszinierendes Projekt. Es ist nicht am Ende, sondern hat Zukunft. Die Form dieser Zukunft ist jedoch höchst ungewiss. Eurokrise, mangelnde Akzeptanz der EU in der Öffentlichkeit, komplexe Entscheidungsprozesse, uneinheitliches Auftreten in der internationalen Politik, Demokratiedefizit: Die zentrale politische Organisation des Kontinents, die Europäische Union (EU), befindet sich in einer Phase der Neuorientierung. Die EU sieht sich gegenwärtig mit einer Vielfalt an Herausforderungen konfrontiert. Wie soll eine EU mit fast 30 Mitgliedstaaten künftig funktionieren? Welche Integrationsmodelle sind denkbar? Die Geschichte der europäischen Integration ist einerseits eine Geschichte von Krisen, vom Umgang mit Krisen und von der Überwindung von Krisen.

WANN?           jeden Donnerstag von 18-20 Uhr

WO?                 Audimax der Uni Halle, Universitätsplatz 10

Leitung: Prof. Johannes Varwick, Philosophische Fakultät – Institut für Politikwissenschaft

Quo vadis EU? Dazu hat die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ein Europa-Manifest vorgelegt. Die Vorschläge einer Experten-Kommission unter Vorsitz des Kuratoriumsmitglieds Hermann Otto Solms und Beteiligung namhafter Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft begegnen den politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der EU mit neuen Handlungsempfehlungen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Europa braucht eine liberale Agenda!“

Impressionen Ringvorlesung "Krise und Zukunft der Europäischen Union"

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