Kongress „Wohlstand und Wachstum in Deutschland – hat die Soziale Marktwirtschaft ausgedient?“

12. Juni 2013 0 Kommentare

FB_Rösler

Die Soziale Marktwirtschaft ist ein deutsches Erfolgsmodell, das seit Jahrzehnten für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand sorgt. Leistungsbereitschaft, Initiative, Wettbewerb und Verantwortung sind die tragenden Säulen der Sozialen Marktwirtschaft und der Geschichte ihres Erfolges. Doch trotz ihrer unbestreitbaren Leistungen hat der Zuspruch der Bürger zur Sozialen Marktwirtschaft gelitten. Die mediale Berichterstattung vermittelt den Eindruck, immer mehr Menschen würden die Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland als sozial ungerecht empfinden. Dramatisch zunehmende Armut und leere öffentliche Kassen bei gleichzeitiger Anhäufung von Vermögen weniger „Superreicher“ gefährde die Gesellschaft. Aber sind diese negativen Aspekte unvermeidbare Schwächen des Modells? Oder liegen deren Ursachen gerade eben in der Missachtung der Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft? Wie kann die Politik das verloren gegangene Vertrauen in dieses wirtschaftliche und gesellschaftliche Erfolgsrezept wiederherstellen? Zu diesen Fragen referiert Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Im Anschluss diskutieren Prof. Dr. Klaus Schroeder, Freie Universität Berlin, Florian Bernschneider MdB, Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, Dr. Hermann E. Ott MdB, Obmann der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, Thomas Kemmerich, Vorstandsvorsitzender Friseur Masson AG und Bundesvorsitzender Liberaler Mittelstand und Dieter Schnaas, Journalist und Buchautor („Kleine Kulturgeschichte des Geldes“) Es moderiert Dr. Dorothea Siems, Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik der „Welt“.

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Verfasst in: Allgemein