Videoaufzeichnung „Das Ende des Industriestandortes Deutschland?“ mit Clement und Rentsch

5. Juni 2013 0 Kommentare
Am 29. Mai 2013 trafen sich im Museum Wiesbaden Bundesminister a.D. Wolfgang Clement und der hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch und sprachen über die Zukunft des Industriestandortes Deutschland.
Deutschland hat sich in der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise besser behauptet als viele andere Industriestaaten. Auch als industrieller Produktionsstandort gewinnt Deutschland weiter an Attraktivität. So geben einer Befragung zufolge 84 % der ausländischen Unternehmen in Deutschland an, ihre Produktion im Land langfristig aufrecht zu erhalten. 41 % erwarten, dass sich die Standortbedingungen hier in den kommenden drei Jahren weiter verbessern werden. 1307 Weltmarktführer gehören dem deutschen Mittelstand an.
Dennoch vermittelt die öffentliche Debatte mitunter den Eindruck, dass sich das Image der Industrie in den letzten Jahrzehnten in Deutschland vom „Hoffnungsträger“ des Mittelstandes zum „Schmuddelkind“ des Wohlstandes gewandelt hat. Umweltverschmutzung, Lärmbeeinträchtigung, internationale Spekulationen: Kaum ein Klischee, das nicht mit der
Industrie verbunden wird. Der Dienstleistungssektor, von Pflegekräften bis hin zu Online-Versandhändlern, bestimmt die öffentliche Diskussion.
Doch steuert Deutschland nicht in eine Krise, vernachlässigt man den Industriesektor? Oder ist dieser ein schwindender, nicht mehr zeitgemäßer Wirtschaftszweig? Braucht Deutschland in diesem Punkt eine neue Wirtschaftspolitik, eine neue Agenda?
Über diese und weitere Fragen sprachen der ehemalige Bundeswirtschaftsminister und Vorsitzende des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Wolfgang Clement, und der Hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Florian Rentsch.

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